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Projektwiki »Fahrradfreundliches Brand«

Brand soll fahrradfreundlicher werden. Im Rahmen einer Projektwerkstatt werden Ideen und Aktionen entwickelt, wie im Stadtbezirk zukünftig die Bedingungen für Fahrradfahrer verbessert werden können. Unterstützt durch bürgerschaftliches Engagement sollen noch mehr Branderinnen und Brander die Potentiale des Fahrrades auf ihren täglichen Wegen entdecken und sich komfortabel und sicher durch Brand bewegen können.

Nächstes Treffen am 9. 11. 2021

Die Treffen der Projektgruppe finden regulär an jedem 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr im Brander Bahnhof, Karl-Kuck-Straße 1, statt. Der Termin für das kommende Treffen ist also der 9. November 2021.

Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen; wir freuen uns über neue Gesichter.

Eröffnung der Fahrradstraße in Brand

Am Samstag, den 18.09.2021 wurde die Fahrradstraße Marktplatz-Marktstraße-Wolferskaul feierlich eröffnnet. Zu diesem Anlass gab es eine Eröffnungsfahrradtour mit dem Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns und dem Bezirksamtsleiter Wolfgang Sanders auf einem Tandem sowie zahlreichen Unterstützern aus den Brander Schulen, Vereinen und von Bürgern. Auf dem Marktplatz präsentierten und diskutierten wir unsere Ideen für die Fertigstellung der Rad-Vorrang-Route Brand.

Fahrradkorso von Schulkindern durch Brand

Eröffnungsrede von Herrn Tillmanns

Realisierung der Rad-Vorrang-Route Brand

Der Ausbau der Rad-Vorrang-Route Brand schreitet seit dem Sommer 2021 mit großen Schritten voran und zahlreiche Straßenabschnitte sind bereits umgestaltet. Zahlreiche Vorher-Nachher-Bilder findet ihr in unserer Dokumentation des Baufortschritts der Fahrradstraßen. Weiterhin werden unsere Erfolge in der politischen Diskussion zur Umsetzung der RVR Brand erläutert.

Stellungnahme zum geplanten Umbau der Rombachstraße im Rahmen der Rad-Vorrang-Route

Von der Verwaltung sind im September 2021 zwei Varianten für die Führung der Rad-Vorrang-Route in der Rombachstraße vorgelegt worden. Die Variante 1 sieht den Ausbau der Nebenanlagen und die Variante 2 die Einrichtung einer Fahrradstraße vor. Aufgrund der hohen Verkehrsmengen von um die 700 KFZ in der Spitzenstunde im Berufsverkehr empfiehlt die Verwaltung die Variante 1. Wir können diese Einschätzung bestätigen, da in der Rombachstraße und im direkten Umfeld viele Ziele für Kinder und Jugendliche liegen (Gesamtschule, Sportplatz, Schwimmhalle und Grundschule) und in den nächsten Jahren der Verkehr noch zunehmen wird durch diverse Bauvorhaben (Tuchmacherviertel, Bartholomäushöfe, Bebauung am Vennbahncenter). Dies haben wir mit den politischen Vertretern der Bezirksvertretung im Vorfeld diskutiert und anhand einer Stellungnahme erläutert. Die Politik ist unserer Einschätzung einstimmig gefolgt und die Presse berichtete.

Stellungnahme zum geplanten Umbau der Bismarckstraße im Rahmen der Rad-Vorrang-Route

Auch im Frankenberger Viertel kommt es zur Umgestaltung von Straßen im Rahmen des Baus der Rad-Vorrang-Route von Brand in die Innenstadt. Nach Beendigung von Tiefbauarbeiten der Regionetz soll im 3. Quartal 2021 ein Umbau erfolgen. Wir haben zur Vorlage der Stadt Aachen ein paar Anregungen zur Verbesserung der Routenführung angeregt. Hier geht es zu unserer Stellungnahme vom 31. Januar 2021.

Stellungnahmen zum geplanten Umbau der Lintertstraße im Rahmen der Rad-Vorrang-Route

Nach Auswertung der Eingaben im Rahmen der BürgerInnenbeteiligung hat die Verwaltung im September 2021 eine Vorlage für die politischen Beratungen vorgelegt, welche die eigentlichen Ziele des Vorhabens - durchgängige, sichere, zügig und komfortabel zu befahrende Radverkehrsanlagen - in keinster Weise mehr berücksichtigt.

Diese Planung wird von uns, wie auch den anderen Fahrradverbänden (ADFC und VCD) entschieden abgelehnt. Wir haben versucht die Parteien im Rahmen von Gesprächen und einer Stellungnahme zu einem Kompromiss zu bewegen, doch leider ohne Erfolg. Das Problem mit den entfallenden Parkplätzen ließe sich aus unserer Sicht lösen, da auch nicht auf kompletter Länge Parkplätze entfallen müssen (siehe: Stellplatzbilanz). Somit wird sehr wahrscheinlich eine Lücke im Verlauf der RVR Brand entstehen. Die abschließende Ausführungsbeschluss wird voraussichtlich Anfang 2022 gefasst werden und bis dahin können wir alle gemeinsam noch Einfluss nehmen.

Hier unsere Kompromissvariante (Stand September 2021):

Im Nachgang zur BürgerInnenbeteiligung am 21. April haben wir am 10. Mai 2021 eine Stellungnahme an Stadtverwaltung und Politik geschickt und nochmal eindrücklich für die Berücksichtigung der Projektziele bei der Auswahl der Vorzugsvariante geworben. Aus unserer Sicht stellt die Variante 4 (Zweirichtungsradweg stadteinwärts rechts) die einzige realistische Lösung zur zeitnahen Erreichung der Projektziele dar.

Unsere Stellungnahme vom Januar 2021 zur letzten politischen Beratung und die vorherige findest du Stellungnahme vom September 2020 hier.

So sieht die von uns favorisierte Lösung (Stand: August 2020) aus:

Stellungnahme zur geplanten Verbreiterung des Weges unter der Autobahn am Brander Wall im Rahmen der Rad-Vorrang-Route

Die Stadtverwaltung plant im Rahmen der Rad-Vorrang-Route Brand eine 3 m breiten asphaltierten Radweg zwischen Schulzentrum Aachen-Brand und Driescher Hof zwischen Rombach- und Herderstraße im Bereich des Brander Walls zu bauen. Hier findet ihr unsere Verbesserungsvorschläge zur Planung.

Bürgerinformation zur Rad-Vorrang-Route im Bezirk Brand, Vorstellung unserer Planungen zur Rombachstraße

Im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt Aachen am 11. März 2020 zur geplanten Rad-Vorrang-Route von Brand in die Innenstadt hatte wir die Gelegenheit unsere Ideen für die Gestaltung der Route im Stadtteil den interessierten Bürgern vorzustellen. Die Aachener Nachrichten berichten: Viele Fragen und Antworten rund um die Radvorrangroute

Am Mittwoch, den 30.10.2019 wird die Planung von der Projektwerkstatt in der Bezirksvertretung Brand der Politik vorgestellt. Die Aachener Nachrichten und die Aachener Zeitung haben in der Ausgabe vom 5.11.2019 sehr positiv über unseren Vortrag in der Bezirksvertretung berichtet. Die Brander Politik hat die Planungen zur Kenntnis genommen und fordert die Stadtverwaltung auf bei der übernächsten Sitzung (Anfang 2020) über die weitere Zeitplanung zur Realisierung der Radvorrangroute zu berichten.

Die Projektwerkstatt "Fahrradfreundliches Brand" hat beim Tag der Vereine auf dem Brander Marktplatz am 15. September 2019 ihre Ideen zur Gestaltung der Rad-Vorrang-Route (RVR) von Brand in die Innenstadt im Abschnitt des Bezirks Brand der Öffentlichkeit vorgestellt. Von den Besuchern wurde die Planung begrüßt und viele fragten, wann denn mit einer Umsetzung zu rechnen ist.

kurze Erläuterung zur Planung:

1. Ausgehend vom Brander Marktplatz soll die RVR über die Marktstraße / Wolferskaul als Fahrradstraße mit ca. 4,5 m breiter roter Fahrbahnoberfläche und ausreichenden Sicherheitsabständen zu parkenden PKW (0,7 m) geführt werden. In der Straße Wolferskaul sollen die Längsparkplätze auf die nördliche Seite verlegt werden, damit eine durchgängige Fahrbahn ohne Verschwenkungen entsteht. Mindestens eine Ausweichstelle für Linienbusse im Straßenverlauf erachten wir als sinnvoll. Der südliche Gehweg wird zukünftig durch parkende Autos nicht mehr in seiner Sichtbarkeit eingeschränkt und hierdurch wird die Verkehrssicherheit auf dem stark frequentierte Schulweg zur Marktschule deutlich verbessert.

2. Der Kreuzungsbereich Rombachstraße / Wolferskaul wird optimiert durch zusätzliche Zebrastreifen, Anrampungen und Fahrbahnverschwenkungen in der Rombachstraße um für angepasste, niedrige Geschwindigkeiten im Kreuzungsbereich zu sorgen. Die RVR quert mit Vorfahrtsberechtigung die Rombachstraße und verläuft dann als baulich getrennter Zweirichtungsradweg in Richtung Innenstadt. Im verengten Kreuzungsbereich können mehrere Bäume gepflanzt werden. Die Zu-/Ausfahrt zum Schwimmbad soll nur noch aus der Wilhelm-Ziemons-Straße erfolgen um einen Konfliktpunkt mit schlechten Sichtbeziehungen im Verlauf der RVR zu vermeiden. Schulbusse können an den vorhandenen Bushaltestellen im Umfeld Schüler ein-/aussteigen lassen. Die Bushaltestelle in der Wilhelm-Ziemons-Straße an den Glascontainern ist nur noch über diese erreichbar und nicht mehr über die Schleife am Parkplatz des Schwimmbades.

3. Im Verlauf der Rombachstraße wird ein deutlich breiterer, rot asphaltierter Zweirichtungsradweg mit 3,5 m Breite und baulicher Trennung zur auf 6,5 m breite reduzierten Fahrbahn und zum 2,0 m breiten Gehweg errichtet. Aufgrund der wichtigen Verbindung zu den benachbarten Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Vennbahnradweg und dem Schwimmbad erscheint diese Breite angemessen um die angestrebten Radverkehrsmengen sicher abzuwickeln.

4. Die Kreuzung Rombachstraße / Schagenstraße ist ebenfalls deutlich zu optimieren mit Fahrbahnverschwenkungen, Anrampungen, Zebrastreifen und geänderten Vorfahrtsbeziehungen um insbesondere den Schülerverkehr sicher abzuwickeln. Hier können ebenfalls zahlreiche Bäume gepflanzt werden. Die Schleppkurven zur Wendeschleife und der Flächenbedarf für den Schülerbusverkehr sind zu überprüfen. Vorrangig ist aber die sichere Abwicklung des individuellen Schülerverkehrs (Fußgänger, Rollerfahrer, Radfahrer) im Verlauf der RVR und auf den Gehwegen.

5. Die Busbucht auf der südwestlichen Seite der Rombachstraße vor der Gesamtschule soll entfallen um hier keine Konflikte mit aussteigenden Schülern aus dem Schulbus und der RVR zu provozieren. Die Schulbusse sollen in der vorhandenen Wendeschleife halten. Ggf. ist diese zu erweitern oder alternativ ist auf der südlichen Seite der Schagenstraße auf Kosten von KFZ-Parkplätzen eine zusätzliche Bushaltestelle einzurichten.

6. Die RVR wird dann durchgängig bis zur Herderstraße als 3,5 m breiter Zweirichtungsradweg unter der Autobahn fortgeführt.

Antrag zur "Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit im südlichen Frankenberger Viertel"

Die Projektwerkstatt "Fahrradfreundliches Brand" hat gemeinsam mit der Bürgergruppe „Fahrradfreundliches Eilendorf“, der Bürgergruppe „Fahrradfreundliches Frankenberger Viertel“, dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Kreisverband Aachen-Düren e.V. und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Aachen e. V. einen Antrag zur "Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit im südlichen Frankenberger Viertel" bei der Stadt Aachen gestellt. Am am 17. September 2019 um 18.00 Uhr wird der Antrag im Bürgerforum diskutiert. Die Veranstaltung findet in der Maria-Montessori-Gesamtschule (Aula), Bergische Gasse 18 statt.

Projekt: Rad-Vorrang-Route Aachen-Brand – Innenstadt

Die Projektwerkstatt hat das Ziel, eine Rad-Vorrang-Route zwischen Aachen-Brand und der Innenstadt entlang der unten dargestellten Route zu realisieren. Ziel ist es eine für alle Menschen sicher, komfortabel und schnell mit dem Fahrrad zu befahrende Verbindung zu schaffen.

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite zur Rad-Vorrang-Route

Fahrradfreundliches Frankenberger Viertel

Im Frankenberger Viertel hat sich eine Unterstützer_innengruppe der Rad-Vorrang-Route (und natürlich des Radverkehrs überhaupt) gegründet. Wir treffen uns in ungregelmäßigen Abständen im Insulaner und suchen weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Bei Interesse melde dich / melden Sie sich bitte bei uns.

Mailingliste

Zur Diskussion und Information unter den Aktiven und Interessierten am Projekt wurde eine Mailingliste eingerichtet. Auf der zugehörigen Infoseite können Sie diese abonnieren.

start.txt · Zuletzt geändert: 13. 10. 2021, 16.19 Uhr von torsten